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Fast sie

„Fast sie“ ist Teil der Serie Visages, die Erinnerung, Identität und emotionale Präsenz durch Abstraktion erforscht. Das Gesicht erscheint fragmentiert und unvollendet, in einer Balance zwischen Wiedererkennen und Verschwinden. Tiefe Rottöne, dunkle Schatten und vielschichtige Texturen erzeugen ein Gefühl von Spannung und Intimität, während sie gleichzeitig Sanftheit und Verletzlichkeit bewahren.

Das Gemälde ist kein Porträt einer bestimmten Person, sondern ein Abbild dessen, was emotional zurückbleibt, wenn jemand zur Erinnerung wird. Wie bei vielen Werken der Serie fungieren die Augen als emotionale Anker innerhalb einer ansonsten sich auflösenden Form.

Geschaffen mit geschichteten Acryltexturen auf Leinwand, verbindet dieses Werk rohe Gesten mit einer stillen Atmosphäre und lädt den Betrachter in einen Raum zwischen Präsenz und Absenz ein.